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Geschrieben von johnniecolt
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Halleluja Happy Happy Kotz Kotz!
Bickenbach: Happy? Ob wir froh sind? Gut gelaunt? Warum denn, bitteschön? China, Irak, USA, Tibet, Hessenwahl? Bush, Hu, Sarkozy? Den ausbleibenden Frühlingsanfang, Bayern München? Neue Nazis und anderes GEZ-ocks? Also echt, es gibt tagtäglich genügend Schweinereien, über die es sich bestens kotzen lässt.
BOMB TEXAS sehen das genauso und verstehen die Eingangsfrage bzw. ihren Albumtitel ebenfalls mit leicht ironischem Unterton. Auf ”Happy?“ rechnen die zornigen Berliner ab.
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Geschrieben von johnniecolt
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Grenzenloser Spaß für den Sommer!
Bickenbach: Mit Grenzen ist es ja so eine Sache. Eigentlich kennt man sie nur an Orten, wo Menschen Landstücke voneinander trennen möchten. Bei Staaten und Kontinenten im großen Stil, aber auch zwischen Gemeinden und hässlichen Schrebergärtchen, zwischen Bahndamm und Müllkippe zieht der Mensch Grenzen. Und er geht damit noch weiter. Andere Grenzen baut er sich sogar in den Kopf; damit schützt er sich vor Toleranz und Mitdenken.
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Geschrieben von bigat
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Im Jahr 2070 in Berlin alles ok!
Berlin: Die Köpi ist noch da, die Szene-Kneipe Clash residiert in der GEMA-Zentrale am Wittenbergplatz, die BVG kostet so viel wie man geben will und die Tiere aus dem Zoo haben sich in der Innenstadt breit gemacht. So stellen sich REVOLTE SPRINGEN in ihrem punkigen Ska-Polka-Video Berlin im Jahr 2070 nach der Revolution vor. Deshalb wird das immer nichts mit dem Anarchismus für die gesamte Gesellschaft - einfach zu viele Drogen oder der Hang zum naturbreit sein bei ihren Protagonisten ;-) Aber genau so macht das Leben vor der Revolution schon Spaß! Damit sind Anarchisten keine Utopisten, sondern hedonistische Realisten des Alltags.
REVOLTE SPRINGEN spielen am 19.4.2008 auf dem Köpi-Hoffest.
Und hier zum Video...
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Geschrieben von Jo Neujahr
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Neuer Mut zur Häßlichkeit
Berlin: NICK CAVE & THE BAD SEEDS begleiten mich nun schon seit über zwei Jahrzehnten. Mein erstes Album des Australiers und seiner Band war „Your funeral, my trial“ von 1987. Ich war absolut begeistert, hatte ich doch nie zuvor so etwas ausdruckstarkes, düster-stimmungsvolles vernommen und war zuvor musikalisch eher in dark-wavigen Gefilden um Bands wie den SISTERS OF MERCY und THE CURE unterwegs. Ich war derart begeistert, dass ich mir auch umgehend die beiden Vorgängeralben „The firstborn is dead“ und „From her to eternity“ zulegte.
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Geschrieben von Sebastian
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Hefte raus, Knüppeldiktat!
Berlin: Ach, herrlich. Wenn sich alte Männer daran machen, sich zusammen zu tun, um jahrzehntelang Erlerntes und Erarbeitetes noch einmal durchzugehen und abzufeiern, kann das ja eigentlich nur vernünftig werden. Vor allem, wenn man eben jenes selbst mitbegründet hat und somit weiß, wovon man spricht, oder besser, lärmt. Als 2004 "Retroactive Abortion", das Debutalbum von VENOMOUS CONCEPT, auf Ipecac erschien, war das eine große Überraschung und Freude.
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