| Review der Woche 21/2011: SAMAVAYO "Cosmicknockout" |
| Geschrieben von: pd | |||
| Freitag, den 04. November 2011 um 18:08 Uhr | |||
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Der Eröffnungstrack „Cosmic Storm" entführt uns unvermittelt in eine fast vergessene Welt psychedelisch-düsterer, vielschichtiger Gitarrensalven gepaart mit eingängigen Gesangslinien. Erst nach ein paar Strophen hat man den Umfang der Stimmgewalt Behrang Alavis begriffen: Die voluminösen, in hoher Tonlage gehaltenen Vocals erinnern an manchen Stellen an Power Metal-Größen, ohne jedoch deren oft übertrieben energetische Art zu übernehmen. So kräftig, wie der Opener losbrach, so zögerlich schreitet „Payback" voran, das Strophenriff dezent-spannungsvoll, der Beat gemütlich. Der Refrain holt jedoch alles raus und lässt den Rest des Songs viel logischer erscheinen, immer verspürt man eine leichte Spur der Verzweiflung und Finsternis im Hintergrund. Dieser Eindruck wird dem Hörer nicht platt aufgezwungen, er ergibt sich und fühlt sich sehr amorph an. Das erste, besonders auffällige Highlight stellt „Give A Fuck" dar, da schon das Riff im Intro einiges erahnen lässt. Aber anstatt anspruchslos dahin zu preschen, geht es gemütlich in die Strophe über und nimmt sich Zeit für eine dramaturgisch wertvolle Steigerung bis hin zur Bridge, in der nun endlich aus vollem Herzen „I give a fuck about it all" gebrüllt wird. Die im Lied angestaute Energie entlädt sich in einem Schlag und lässt dennoch Platz für eine weitere, köstliche Ausführung des gelungenen Chorus. Schwachpunkt: „Pillow On My Face" ist eine Orientierung, von der sich die Band abwenden sollte. Viel zu unpersönlich kommt der Song rüber, viel zu schnell rutscht er in klassischen Rock mit einer Spur Glam ab. Insgesamt gesehen ist der Longplayer eine Scheibe, die den Hörer immer wieder Neues entdecken lässt. Dim lights Embed Embed this video on your site
(Setalight / Rough Trade)
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I give a fuck about it all!