Snob City BoysWiesbaden, Stadt der Snobs!?


„Puh, eine Oi!-Scheibe“, war mein erster Gedanke, „aber dafür Vinyl, immerhin“. Das klingt jetzt vielleicht nicht nach einer optimalen Voraussetzung für eine Plattenbesprechung. Ist man aber erstmal derart gestimmt, bleibt zumindest die Option positiv überrascht zu werden. Und so war es in diesem Fall! Denn auch wenn der Rezensent mit vielem was heute so unter dem Label „Oi!“ firmiert nicht wirklich etwas anzufangen weiß, hat er eine relativ große Affinität zum englischen Streetpunk der 80er Jahre und dies scheint bei den SNOB CITY BOYS glücklicherweise auch der Fall zu sein. So gibt es 10 recht melodische Oi!/Punk-Liedchen zu

Weiterlesen: Review der Woche: SNOB CITY BOYS (Antifascist Oi!) – This...

Praise the Plague2Befreiung vom Schmerz

Die beiden Songs „Torment“ und „Woe“ liegen vor euch auf dem Seziertisch, an dem sich die Musiker die Stücke vornehmen und jeder einzeln seine Gefühle, Erlebnisse und Gedanken auf den virtuellen Tisch packt. Lasst euch ein auf Blackend Drone, auf diese beiden Songs, die auf dem 2. Album „Antagonist II“ wie auch nun auf dem digitalen Album

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Crayon Jones4
Bang Boom Glam!

Was ist die Essenz von Glam? „Sich selbst nicht zu ernst nehmen“, bringt es CRAYON JONES spontan auf den Punkt. „Es ist vielleicht bekloppt sich glitzermäßig anzuziehen, aber es bringt eben auch eine Menge Spaß.“ Außerdem sei es die älteste inklusive Musikrichtung. Und tatsächlich, wenn man sich die alten Videos von Glam-Rock-Bands aus den 70ern in Erinnerung ruft, dann verschwimmen mit den Kostümen und dem Styling die Geschlechter und die Sexualität. Außerdem kam bei den durchgeknallten Auftritten von T-Rex & Co. immer eine

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Ruby2All-Girl-Bitchy-Trashy-Punk-Glam-Rock’n’roll


BITE ME sind eine recht frisch gestartete 100%-Girl-Punkrockband aus London. Allein das gibt es nicht so häufig. Grund genug für unseren Video-Terminator Janne die Gitarristin Ruby im Görlitzer Park an einem der letzten Sommertage zum Interview-Duell zu bitten, dass sie erfrischend offensiv mit der Vorstellung einleitet: „Ich bin

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CORGesellschaftskritik ohne Abi, Studium, Antifa


Wo soll ich anfangen? Die Band gibt es seit ungefähr 2002 und war schnell fester Bestandteil des WAHRSCHAUER. Es gab regelmäßige Interviews und Samplerbeiträge. Zum Beispiel 2005 mit dem Song „Frieden vs. Krieg“ vom Album „Freistil Kampfstil Lebensstil“ auf der CD zum Wahrschauer Nr. 51 oder „Aufstehn“ vom Album „Tsunami“ auf dem Sampler zum Heft 53 mit Friedemann als „Coverboy“. Eines der TOP-Cover des WAHRSCHAUER ever. Damals sogar noch stylisch und keine Extra-Kosten scheuend mit dem Titel als Silber-Folie. Das waren noch Zeiten!
Und warum diese spezielle Beziehung zu COR? Das lag klar an Friedemann:

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