The Movement Tour Berlin„We got love, we got hope,  we got Marx!”

Wie beginnt man am besten ein Review über das 4. Album von The Movement? Vieles könnte man über diese Band und ihre Musik sagen bzw. schreiben. Vielleicht so: "Clean living under difficult circumstances!" Dieser Zitat von Peter Meaden (dem ersten Manager von THE WHO), welches im Original eigentlich "Modism, Mod living, is an aphorism for clean living under difficult circumstances" lautet, ist so etwas wie einer der Leitsprüche der Band. Damit ist allerdings sicherlich eine größere Botschaft gemeint als einen smarten Kleidungsstil und den Modernism unter schwierigen Umständen zu pflegen. Sehr politisch sei die Scheibe geworden, sagt Lukas

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RAF ModIt's a Modern World


Ende 2014 stolperte ich über die EP „Come On“ der Mod-Sensation aus Portland und war schon bei dem Intro zum Titel „(It's a) Modern World“ von dem stampfenden, nach vorne gehenden Mod Revival-Sound begeistert. Von da an erleichterte mir besagte EP den Start in so manchen müden Wintermorgen und ich hielt in der Folge natürlich Ausschau nach neuen Aktivitäten der Combo. Doch lange Zeit war es recht still und ich dachte zwischenzeitlich schon, die Band sei eingeschlafen. Bis im Mai dieses Jahrs dann mit „Want To Know“ eine Single veröffentlicht wurde und jetzt zum Jahresende folgt endlich ein Longplayer. Schon, wenn man

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HammerhaiFacettenreiches vom skapunkenden Knochen- & Knorpelfisch


Mit „Unterm Schnellweg“ kommt nun also das 6. Studioalbum des skapunkenden Knochen- und Knorpelfisches aus Hannover. Die Band ist mittlerweile laut Label eine „Gitarrenband“, was im Klartext bedeutet, dass jetzt zwei Gitarren am Start sind und das Instrument Orgel dafür verschwunden ist. Wahrscheinlich ist dies auch der Grund, warum der Stil etwas härter geworden ist. Zu den neben dem Skapunk schon immer vorhanden Anteilen von Hardcore und Hip Hop gibt es nun mehr Metal- Anteile, die punktuell fast schon an Hardrock erinnern (Hannover, war da

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FVNERALEpisch-groovende Walzen zu Verbrechen unterm Christen-Kreuz

Wer die Hamburger Doom-Priester FVNERAL FVKK gar nicht kannte, mochte beim Auftritt anlässlich des Torgauer In Flammen Open Air gar nicht so recht wissen, ob es sich um schelmisch vorgetragenen White Metal oder doch um eine bitterböse Satire handelte!? Nun, da wir die Band schon etwas länger verfolgen, genau seit ihrer Debüt-EP 2017 nämlich, stellte sich uns die Frage natürlich nicht. Cantor Cinaedicus und seine mittelalterlich-mönchsartig ausstaffierten Schergen holen die Abgründe der (katholischen) Kirche an die Oberfläche, um sich an deren

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norkh tidesofacid coverAmbitionierte Newcomer mit Old-School-Spirit

NORKH gingen 2015 aus der Berliner Death Metal-Band MORAL VOID hervor und das Trio hat sich seither einer stimmigen Mischung aus Black, Death und Thrash Metal verschrieben. Sogar einige Punk- bzw. Crust-Einflüsse lassen sich ausmachen, was vor allem dem extrem straighten Drumming geschuldet ist. Besonders im Signature-Track „State Of Surveillance“ ballern, fauchen und knallen die Jungs all ihre 80s/90s-Vorbilder ab, so dass man hier CELTIC FROST, dort MERCYFUL FATE und DARK ANGEL sowie an der nächsten Ecke wieder VENOM herauszuhören glaubt. Der Eindruck täuscht allerdings, denn

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