FeskarnArchaische Wirkung sein Methorn
zu füllen


Pagan/Folk Metal spielte in meinem Black/Death/Thrash-Metal-Universum jahrelang kaum eine Rolle. Umso erfreulicher, dass mir hier ein Album des schwedischen One-Man-Projekts FESKARN vorgelegt wurde! In Uppsala, nördlich von Stockholm, stoßen im Winter vereiste Seen auf riesige, schwarze Wälder voller Ruhe, Ursprünglichkeit und verwunschener Orte. Genau so schallt auch „Raven’s Way“, ein äußerst abwechslungsreiches Werk der nordisch-skandinavischen Tonkunst durch schneebedeckte Wipfel! Neben E-Gitarren und Drums erklingen alle möglichen Flöten, Schalmeien, Maultrommeln und beinahe archaisch,

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Candy CoverDie unglaubliche Geschichte einer Spätzündung

Diese Band lässt mich immer an einen Artikel denken, in dem es darum ging, inwieweit Können über den Erfolg entscheidet und welche anderen Faktoren eine Rolle spielen. Es wurde gut beschrieben, dass bei Fußballspielern in der Jugend Köpergröße relevanter ist als technisches Können, aber eben auch, dass in der Musikbranche Timing und Beziehungen oft wichtiger sind als Talent. Wer hierfür tatsächlich noch einen Beleg braucht, muss sich nur diese Band anhören. Ihr erstes Album haben sie 2018, 35 Jahre nach ihrer Gründung herausgebracht! Und es ist so etwas wie die Zusammenfassung einer verpassten Chance

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HEROES 2 NONEFette Bösewichte für alle!

Die HEREOS 2 NONE sind - 2017 gegründet - einerseits eine recht neue Band, andererseits aber auch nicht, denn ihre Mitglieder haben in den letzten 40 Jahren schon in diversen anderen Bands gespielt. Schlicht und den Wurzeln treu, so will die Kombo aus Aarhus in Dänemark ihre Musik halten. Und gradlinigen Streetpunk/Oi! bekommt der geneigte Zuhörer dann auch geboten - auch wenn es auf dem Beipackzettel heißt, dass sie musikalisch alles machen was gut klingt. Denn im Grunde bleibt der Sound, selbst wenn er ein bisschen aus dem Genre fällt, doch recht klassisch. Der dadurch gesammelte Erfahrungshorizont schadet dem Sound dabei aber nicht. Auch textlich bleibt

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Snob City BoysWiesbaden, Stadt der Snobs!?


„Puh, eine Oi!-Scheibe“, war mein erster Gedanke, „aber dafür Vinyl, immerhin“. Das klingt jetzt vielleicht nicht nach einer optimalen Voraussetzung für eine Plattenbesprechung. Ist man aber erstmal derart gestimmt, bleibt zumindest die Option positiv überrascht zu werden. Und so war es in diesem Fall! Denn auch wenn der Rezensent mit vielem was heute so unter dem Label „Oi!“ firmiert nicht wirklich etwas anzufangen weiß, hat er eine relativ große Affinität zum englischen Streetpunk der 80er Jahre und dies scheint bei den SNOB CITY BOYS glücklicherweise auch der Fall zu sein. So gibt es 10 recht melodische Oi!/Punk-Liedchen zu

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CORGesellschaftskritik ohne Abi, Studium, Antifa


Wo soll ich anfangen? Die Band gibt es seit ungefähr 2002 und war schnell fester Bestandteil des WAHRSCHAUER. Es gab regelmäßige Interviews und Samplerbeiträge. Zum Beispiel 2005 mit dem Song „Frieden vs. Krieg“ vom Album „Freistil Kampfstil Lebensstil“ auf der CD zum Wahrschauer Nr. 51 oder „Aufstehn“ vom Album „Tsunami“ auf dem Sampler zum Heft 53 mit Friedemann als „Coverboy“. Eines der TOP-Cover des WAHRSCHAUER ever. Damals sogar noch stylisch und keine Extra-Kosten scheuend mit dem Titel als Silber-Folie. Das waren noch Zeiten!
Und warum diese spezielle Beziehung zu COR? Das lag klar an Friedemann:

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