nick_cave.jpgNeuer Mut zur Häßlichkeit

Berlin: NICK CAVE & THE BAD SEEDS begleiten mich nun schon seit über zwei Jahrzehnten. Mein erstes Album des Australiers und seiner Band war „Your funeral, my trial“ von 1987. Ich war absolut begeistert, hatte ich doch nie zuvor so etwas ausdruckstarkes, düster-stimmungsvolles vernommen und war zuvor musikalisch eher in dark-wavigen Gefilden um Bands wie den SISTERS OF MERCY und THE CURE unterwegs. Ich war derart begeistert, dass ich mir auch umgehend die beiden Vorgängeralben „The firstborn is dead“ und „From her to eternity“ zulegte.

Weiterlesen: Review der Woche 14/2008: NICK CAVE & THE BAD SEEDS - Dig,...

venomous_concept.jpgHefte raus, Knüppeldiktat!

Berlin: Ach, herrlich. Wenn sich alte Männer daran machen, sich zusammen zu tun, um jahrzehntelang Erlerntes und Erarbeitetes noch einmal durchzugehen und abzufeiern, kann das ja eigentlich nur vernünftig werden. Vor allem, wenn man eben jenes selbst mitbegründet hat und somit weiß, wovon man spricht, oder besser, lärmt. Als 2004 "Retroactive Abortion", das Debutalbum von VENOMOUS CONCEPT, auf Ipecac erschien, war das eine große Überraschung und Freude.

Weiterlesen: Review der Woche 13/2008: VENOMOUS CONCEPT - Poisoned Apple

bauhaus.jpgNeues Album nach 25 Jahren!

Darmstadt: Allen, die sich jetzt ungläubig die Augen reiben, sei gesagt: Es handelt sich wirklich um ein neues Album (VÖ 10.3.2008) jener Band, BAUHAUS aus Northampton, die sich vor 25 Jahren nach kurzem, aber sehr einflussreichen Wirken aufgelöst hat. Nach ihrem großartigen Debüt ‚Bela Lugosi’s Dead’ im Jahre 1979 legten sie mit ‚In The Flat Field’ ihre erstes Album nach, beides längst Klassiker des Post-Punks. Nach drei weiteren Studioplatten war im Jahre 1983 allerdings Schluss: Die vier Bandmitglieder gingen auseinander, Sänger Peter Murphy widmete sich seiner Solokarriere, Gittarist Daniel Ash, Bassist David J und Drummer Kevin Haskins ebenso; die drei spielten aber als LOVE AND ROCKETS bis 1999 zusammen.

Weiterlesen: Review der Woche 12/2008: BAUHAUS - Go Away White

thepussybats_logo_blackbg.jpgVideoclip als Homage an den Nosferatu-Klassiker

Berlin: Neulich flog uns per Mail der Hinweis zum neuen Video der Esslinger Goth-Rocker PUSSYBATS zu. Der Bandname transportiert den Hinweis sehr deutlich, dass die Band den Gothikbezug nicht ganz todernst nimmt. Das Video zu ihrem Song "Dead by dawn" ist trotzdem eine nette Homage an den alten Nosferatu-Stummfilmklassiker von Max Schreck.

Guckst du hier: Dead-by-down-Video

mad_mark.jpgInterview mit Marc (M.A.D. Tourbooking)
zum Thema ‘Straight Edge’:

Es ist nur ein Wort, um eine Philosophie zu beschreiben.

M.A.D. Tourbooking dürfte den meisten Konzertgängen der Punk- und Hardcore-Szene ein Begriff sein. Seit Jahren unter anderen für das Punk & Disorderly Festival und die Persistance Tour verantwortlich und die europäische Booking-Agentur für Bands von IGNITE über HATEBREED bis hin zu THE BUISNESS wäre es um die europäische Musik-Szene ohne die Arbeit von M.A.D. mit Sicherheit um einiges langweiliger bestellt.Für den Artikel zum Thema ‚Straight Edge‘ (im aktuellen WAHRSCHAUER Magazin #55) führte ich dieses Interview mit Marc von M.A.D., dieses hier ist die ungekürzte Fassung des Interviews.

Weiterlesen: Update zum Artikel "Straight Edge - A commitment for life"...