hardholzFreie Marktwirtschaft in der DDR-Musikszene

Nach 17 Jahren Pause kommt von der Thüringer Metal-Legende HARDHOLZ das erste Studioalbum auf den Markt. Kelle (voc), Ede (g), Franky (dr) und Der Hölzer am Bass, die zu DDR-Zeiten eine Institution waren, interpretieren ihre „alten“ Hits frisch und mit neuer Power. Über die Anfänge der Truppe, Verbote in der DDR und die Unterschiede zur heutigen Zeit sprach unser Autor ThoBe mit der Band.

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irmin„Ich beschreibe meine Musik überhaupt nicht“

Stockhausen-Schüler, Rocklegende, Solokünstler Filmkomponist: Im Lauf seiner 50-jährigen Karriere hat Irmin Schmidt, einst Keyboarder bei CAN, schon viel erlebt. Nun erscheint eine Box mit allen Filmmusiken, Solowerken, Opernklängen und unveröffentlichtem Material. Im Interview berichtet Schmidt von der intensiven Zusammenarbeit bei CAN, Tellerwürfen bei Opernaufnahmen und neuen Arbeiten.

Wahrschauer: Sie belegten Kurse bei Stockhausen, Luciano Berio und John Cage. Lassen Sie sich bis heute von deren Ideen und Aussagen beeinflussen? Und darf man Sie in einem Atemzug mit diesen großen Komponisten nennen?

Irmin Schmidt: Ja, der Einfluss ist immer noch da. Mich mit diesen Komponisten auf eine Stufe zu stellen, ist jedem selbst überlassen und eine Geschmacksfrage. Allerdings finde ich es schon etwas vermessen, aber es kann jeder halten wie er will.

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"Ich habe Lust drauf die Dinge zu ändern"

DER WAHRSCHAUERMÄN hat seine Kräfte dazu eingesetzt, um für Euch seine Fragen durch Raum und Zeit nach Rügen zu beamen, auf den Bauernhof von Friedemann. Die beiden Männer waren zwar örtlich weit von einander getrennt, lagen aber geistig offenbar auf einer Wellenlänge. Superhelden quasi unter sich. Die Skills von Friedemann alias CORMÄN sind neben der Telepathie: Hardcore-Frontmann, Liedermacher, sensibler Familienvater, Vollblutbauer, Bauarbeiter, Tätowierer und vor allem seine positive Austrahlung und die Fähigkeit seine Visionen zu leben. Also: Hört auf zu jammern, realisiert lieber eure Ideen!


Aber seht selbst hier in der Kurzversion WAHRSCHAUERMÄN vs. CORMÄN:



Wir fanden das Gespräch so toll, dass wir Euch hier auch die lange Version anbieten.

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Von Nummer-1-Hits und vom Fahrradfahren

slayer 04 band quer

"Repentless" heißt das aktuelle Album der kalifornischen Thrash-Metal-Legende SLAYER, die das Meisterwerk im letzten Quartal des Jahres 2015 auf die Menschheit losließen. Neben ruppigen, schnellen Speed-Granaten begeistern uns vor allem die eher wuchtig-schweren Songs "Vices" oder "When the Stillness comes", denen durch nahezu perfektes Schlagzeugspiel der röhrenden Gewalt ein sattes Fundament geliefert wird. Dafür ist seit gut zwei Jahren mal wieder Paul Bostaph verantwortlich, der im jahrzehntelangen Wechselspiel hinter den Trommeln zum dritten Mal seit 1992 Dave Lombardo abgelöst hat, der wiederum wegen angeblicher finanzieller Differenzen mit den anderen Bandmitgliedern ausgestiegen war. So ließen wir es uns nicht nehmen, an einem kühlen Winterabend zum SLAYER-Konzert in die Columbiahalle zu pilgern und der Einladung zu folgen, mit dem in San Francisco geborenen Paul Bostaph ein interessantes Gespräch zu führen.

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the carburetors 1 300dpi

„Ich bin es ein bisschen leid, mich dafür rechtfertigen zu müssen“


Powerchords dröhnen aus den Boxen und stehen zunächst mal einfach nur eine Weile mächtig im Raum. Unheil verkündend gesellt sich die Leadgitarre dazu, während die Drums einer Untotenarmee den schleppenden Marschrhythmus vorzugeben scheinen. „Hellfire“ heißt der erste Song des ersten Albums mit komplett neuem Material von THE CARBURETORS seit neun Jahren. Wer auf den Fast Forward Rock&Roll der Norweger gewartet hat, muss sich weitere 40 Sekunden gedulden. So lange dauert es, bis ein Riff in den Song sägt, das den Motor auf die gewohnte Tourenzahl bringt.

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